bAV Lernseite – Podcast, Hand-Methode & 50-Fragen-Quiz
Hinweis: Diese Seite ist ein didaktischer Vorschlag zur Prüfungsvorbereitung und ersetzt keine offiziellen Lehrunterlagen, keine Rechtsberatung und keine verbindliche IHK-Vorgabe.
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Die 5 Durchführungswege der bAV verständlich lernen

Diese Seite bildet den Podcast als Lernstrecke ab: erst Grundlagen, dann Hand-Methode, dann alle fünf Wege mit den wichtigsten Prüfkriterien, danach Querschnittslogik, Prüfungsfallen, Blitzcheck und ein flexibles Quiz.

Was du hier bekommst

  • Grundlagen zu LZ, BoLZ, BZML und nachgelagerter Besteuerung
  • Die Hand-Methode als dauerhafte Merkhilfe
  • Alle 5 Wege mit 16 Prüfkriterien je Durchführungsweg
  • Querschnittslogik, Prüfungsfallen und Blitzcheck
  • 50 Fragen mit Basis-, Vertiefungs-, Transfer- und Fallenmodus

So ist die Seite aufgebaut

Die Lernstrecke folgt einer einfachen Logik: zuerst die Begriffe sauber klären, dann die fünf Wege räumlich ordnen, danach die Unterschiede systematisch lernen und am Ende das Wissen aktiv abrufen.

Teil 1

Grundlagen

LZ, BoLZ, BZML, nachgelagerte Besteuerung, interne und externe Wege.

Teil 2

Ordnung im Kopf

Hand-Methode, Merksätze und Querschnittslogik für Bilanz, PSVaG, BaFin und Steuer.

Teil 3

Abruf trainieren

Prüfungsfallen, Blitzcheck, Lernkarten und das große Quiz mit 50 Fragen.

Grundlagen vor dem Quiz

Wenn diese Begriffe sitzen, werden die Durchführungswege deutlich leichter. Genau deshalb steht dieser Block bewusst vor der Hand-Methode und vor dem Quiz.

Zusageart

LZ – Leistungszusage

Der Arbeitgeber verspricht eine konkrete Leistung. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis, nicht zuerst der Beitrag.

Merkbild: Leistung zugesagt.

Zusageart

BoLZ – beitragsorientierte Leistungszusage

Der Arbeitgeber sagt Beiträge zu, aus denen nach einem System eine Leistung entsteht.

Merkbild: Beitrag zugesagt, Leistung daraus abgeleitet.

Zusageart

BZML – Beitragszusage mit Mindestleistung

Der Arbeitgeber sagt Beiträge zu und sichert mindestens den geschützten Mindestwert ab.

Merkbild: Beitrag zugesagt plus Mindestschutz.

Steuerlogik

Nachgelagerte Besteuerung

In der Ansparphase liegen oft Vorteile, dafür wird in der Leistungsphase versteuert.

Merkbild: Erst sparen, später versteuern.

Prüfungsbrücke: LZ = festes Ergebnis, BoLZ = beitragsbezogene Leistung, BZML = Beitrag plus Mindestschutz.

Die Hand-Methode

Jeder Finger steht für einen Durchführungsweg. Damit kannst du die Wege in der Prüfung schneller sortieren und Unterschiede leichter abrufen.

👍 Intern

Daumen

Direktzusage

Der Drücker. Der Weg mit der eigentlichen Bilanzwirkung.

☝️ Intern

Zeigefinger

Unterstützungskasse

Der Zeiger. Eigene Einrichtung, aber Anspruch des Arbeitnehmers läuft im Kern zurück zum Arbeitgeber.

🖕 Extern

Mittelfinger

Direktversicherung

Der Mittelsmann. Ein Versicherer steht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

💍 Extern

Ringfinger

Pensionskasse

Der Bräutigam. Eher konservativ und geregelt.

🤙 Extern

Kleiner Finger

Pensionsfonds

Der Youngster. Kapitalmarktnäher, chancenreicher, aber prüfungsrelevant anders einzuordnen.

Interne Wege: Daumen und Zeigefinger.
Externe Wege: Mittel-, Ring- und kleiner Finger.

Die 5 Wege im Detail

Hier findest du für jeden Durchführungsweg dieselben 16 Prüfkriterien. So lassen sich Unterschiede direkt vergleichen und sauber merken.

Direktzusage

Der Schnellvergleich

Diese Tabelle ist für Wiederholung und letzte Prüfungsschleifen gedacht. Sie reduziert das Thema auf die Punkte, bei denen typischerweise verwechselt wird.

Weg Intern/Extern Bilanz PSVaG BaFin Leistungsphase BZML Portabilität Privat fortführbar
Direktzusage Intern Ja Ja Nein § 19 EStG Nein Eingeschränkt Nein
Unterstützungskasse Intern Typisch nicht wie DZ Ja Nein § 19 EStG Nein Eingeschränkt Nein
Direktversicherung Extern Nein Grundsätzlich nein Ja § 22 Nr. 5 EStG Ja Gut Ja
Pensionskasse Extern Nein Grundsätzlich nein Ja § 22 Nr. 5 EStG Ja Gut Ja, tarifabhängig
Pensionsfonds Extern Nein Ja Ja § 22 Nr. 5 EStG Ja Gut Ja, tarifabhängig
Bilanz: Nur der Daumen drückt.
PSVaG: Daumen, Zeigefinger, kleiner Finger.
Steuer: Innen § 19, außen § 22 Nr. 5.

Die wichtigsten Prüfungsfallen

Diese Punkte verursachen besonders oft Fehler. Wenn du sie beherrschst, steigt die Trefferquote meist sofort.

Falle 1

Eigene Rechtsform heißt nicht automatisch Direktanspruch

Die Unterstützungskasse ist der Klassiker. Eigene Einrichtung ja, unmittelbarer Anspruch gegen die Kasse nein.

Falle 2

Pensionsfonds ist extern und trotzdem PSVaG-pflichtig

Gerade weil er dem Pensionskassengedanken ähnelt, wird dieser Punkt oft verwechselt.

Falle 3

BZML nur bei den externen Wegen

Direktzusage und Unterstützungskasse kennen typischerweise nur LZ und BoLZ.

Falle 4

§ 19 EStG und § 22 Nr. 5 EStG nicht vermischen

Interne Wege laufen in der Leistungsphase anders als die drei externen Wege.

Falle 5

KV/PV in der Leistungsphase nicht einem einzelnen Weg zuschreiben

Die Grundlogik betrifft das Thema Betriebsrente insgesamt, nicht nur einen Weg.

Falle 6

Unterstützungskasse ist nicht einfach „extern“

Sie hat zwar eine eigene Form, gehört in der Lernlogik aber zu den internen Wegen.

Blitzcheck

Diese Karten sind für die schnelle Wiederholung gedacht. Anklicken, kurz selbst beantworten, dann Lösung aufklappen.

Quiz mit 50 Fragen

Du kannst kurze Lernrunden oder einen längeren Testlauf starten. Sinnvoll sind meist 10 bis 15 Fragen pro Durchgang.

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